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Projekte Energie und Nachhaltigkeit
Wolfgang Weimer-Jehle





Analyse von Rahmenbedingungen für die Integration erneuerbarer Energien in die Strommärkte auf der Basis agentenbasierter Simulation (G. Fuchs, S. Wassermann, W. Weimer-Jehle) Durch die EEG-Förderung hat die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Deutschland heute eine energiewirtschaftlich relevante Größenordnung erreicht. Dadurch stellt sich die Frage, wie für die verschiedenen Technologien zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, insbesondere aber für die Windenergie der Übergang aus der EEG-Förderung in den freien Markt am besten erreicht werden kann. Die Aufgabe des Projekts war es, ein agentenbasiertes Simulationsmodell zu erstellen, das die relevanten Verhaltensmuster der Schlüsselakteure auf den Strommärkten abbildet. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert und 2008-2010 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR), Institut für Technische Thermodynamik, Abt. Systemanalyse und Technikbewertung, Stuttgart (Projektleitung), der Fa. Kast & Winter Simulation Solutions, Passau, und dem Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES), Saarbrücken durchgeführt.

Die Bedeutung des Standortes Deutschland für den Kraftwerksbau vor dem Hintergrund einer zunehmenden Internationalisierung von Innovationsprozessen (G. Fuchs, S. Wassermann, W. Weimer-Jehle) In diesem von der VW-Stiftung geförderten Projekt (Laufzeit 2007-2009) soll untersucht werden, aufgrund welcher Einflussfaktoren und mit welchen Auswirkungen Großunternehmen die Standorte für ihre F&E-Entwicklungen einerseits und ihre Diffusionsschwerpunkte andereseits auswählen. Die Untersuchung erfolgt beispielhaft anhand der Technologieentwicklung bei fossilen Großkraftwerken. Zur Systemanalyse wird hierbei u.a. die Cross-Impact-Methode eingesetzt. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich (Abt. STE) und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) durchgeführt.

Success determinants for technological innovations in the energy sector from a dynamic actor’s behaviour analysis (G. Fuchs, S. Wassermann, W. Weimer-Jehle) Das von der Volkswagen-Stiftung geförderte, zunächst als Pilotprojekt konzipierte Forschungsvorhaben wird in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Systemanalyse und Technikbewertung des Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) und mit der Fakultät für Informatik und Mathematik der Universität Passau durchgeführt. Untersuchungsgegenstand der Pilotphase sind Innovationsprozesse im Fotovoltaiksektor. Das übergeordnete Ziel des Projektes ist es, mit Hilfe eines Multi-Agenten basierten Simulationsmodells Innovationsprozesse, Einflüsse und Wechselwirkungen zwischen den relevanten Akteuren im zu untersuchenden Sektor zu modellieren. Aus Perspektive der Innovationsforschung bietet dieses Vorgehen zum einen die Möglichkeit, herkömmliche theorieimmanente Beschränkungen durch eine zu starke Fokussierung auf entweder institutionelle oder individuelle Faktoren zu überwinden. Zum anderen gelingt auf diese Weise eine detaillierte innovationsbiografische Analyse des bislang noch relativ unerforschten Sektors der Fotovoltaik. Das in der Pilotphase angestrebte Ergebnis ist zunächst ein vereinfachtes Modell, mit dessen Hilfe Reaktionen von Modellagenten auf äußere Einflüsse, wie etwa veränderten energiepolitischen Steuerungsinstrumenten abgebildet werden können, die mit historischen Daten aus der Entwicklung der Fotovoltaik kalibriert wurden.

Normativ-funktionale Nachhaltigkeit (J. Deuschle, A. Jäger, C. Leon, U. Pfenning, O. Renn, W. Weimer-Jehle): In diesem vom baden-württembergischen Wissenschaftsministerium geförderten Projekt wurde von 2005-2006 eine konzeptuelle Alternative zum herkömlichen Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit erarbeitet und ein Indikatorenkatalog entwickelt. Hierzu wurde auch eine Interdependenzanalyse durchgeführt, die die systemaren Implikationen der Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Handlungsfeldern der Nachhaltigkeit analysierte. Dazu wurden die "Cross-Impacts" zwischen 19 Nachhaltigkeitskriterien in einer Expertenbefragung erhoben. Das sich ergebende Wirkungsnetz wurde mit der CIB-Methode ausgewertet. Es wurde eine Rangordnung des systemaren Einflusses für die Kriterien erstellt und die das Systemgeschehen dominierenden Schlüsselfaktoren identifiziert.

Forum für Energiemodelle und energiewirtschaftliche Systemanalyse (FEES) (A. Aretz, G. Förster, G. Fuchs, W. Weimer-Jehle) Mit der Cross-Impact-Methode nahm die Akademie für Technikfolgenabschätzung und ZIRIUS an drei von FEES im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft durchgeführten Modellexperimenten "MEX" teil. In den Modellexperimenten sollen die in der energiewirtschaftlichen Modellierung führenden Einrichtungen in Deutschland in harmonisierten Fallstudien ihre Methodik vergleichen und eventuelle Ergebnisdifferenzen analysieren. MEX III (2002-2003) untersuchte die Rolle der erneuerbaren Energien in der deutschen Stromwirtschaft. Gegenstand von MEX IV (2003-2004) war die Rolle der deutschen Energiewirtschaft für den europäischen Klimaschutz. MEX V (2004-2005) behandelte die Rolle von Innovationen bei der Entwicklung moderner Energietechniken.

Wald und Klima (A. Aretz, D. Elsner, H. Flaig, W. Weimer-Jehle) Als Vorbereitung der Runde-Tisch-Konferenzen des Minsteriums für Ernährung und ländlichen Raum Baden-Württemberg zum Thema Klimawandel und Wald wurde ein Sachstandsbericht zum globalen und regionalen Klimawandel und seinen voraussichtlichen Einflüssen auf die Waldbiologie und Forstwirtschaft erarbeitet.

Klimaschutzprogramm Baden-Württemberg (A. Aretz, W. Weimer-Jehle) Im Auftrag des Umweltministeriums Baden-Württemberg organisierte die Akademie für Technikfolgenabschätzung 2002-2003 die wissenschaftliche Beratung zu den möglichen Klimaschutzmaßnahmen der Landesregierung und ihren zu erwartenden Reduktionswirkungen. An dem Projekt nahmen 7 wissenschaftliche Einrichtungen des Landes teil. Es wurden zahlreiche Gutachten durch die Beteiligten angefertigt und drei Expertenworkshops durchgeführt.

Szenarien einer liberalisierten Stromversorgung (G. Förster, W. Weimer-Jehle) In diesem Projekt der Akademie für Technikfolgenabschätzung wurde 2001-2002 die Wirkung der Strommarkt-Liberalisierung auf die energiewirtschaftlichen Strukturen, auf die Umweltwirkungen und auf die Preise der Stromversorgung untersucht. Dazu wurden Expertenworkshops durchgeführt, an denen sich 10 Experten aus führenden energiewirtschaftlichen Instituten Deutschlands beteiligten und es wurden mit Hilfe der Cross-Impact-Methode vier Szenarien entwickelt.

Kommunaler Klimaschutz in Baden-Württemberg (J. Hampel, U. Pfenning, W. Weimer-Jehle) Im Jahr 2000 führte die Akademie für Technikfolgenabschätzung eine Umfrage durch in der die Kommunen Baden-Württembergs zu ihren Klimaschutzmaßnahmen befragt wurden. Die Ergebnisse wurden nach regionaler Verteilung, Kommunengröße und Maßnahmentypus ausgewertet.

Klimaverträgliche Energieversorgung in Baden-Württemberg (G. Hörning, D. Schade, W. Weimer-Jehle) Das an der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg 1992-1996 durchgeführte Projekt entwickelte leitbildorientierte Szenarien zur Umsetzung für Baden-Württemberg formulierten Klimaschutzziele. In Projektphase I erstellten 12 wissenschaftliche Einrichtungen Gutachten zu den verschiedenen Reduktionsoptionen. In Phase II erstellten der Gutachterkreis unter der Leitung der Akademie drei alternative Reduktionszenarien ("Techniknutzung", "Ressourcenschonung" und ("Neue Lebensstile"). In Phase III wurden die Expertenszenarien in Bürgerforen diskutiert und bewertet.


CV Weimer-Jehle


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